Auf dieser Seite finden Sie neben Tagesnotizen einige Gedanken und Ideen zu unserer Gesellschaft, unserer Politik, unserem Sozial-und Wirtschaftswesen.




                              "Blütenpracht
                              betörender Duft
                              Frühlingserwachen"



Im Überblick:


- Zukunftswerkstatt - ein Lösungsversuch
- Staatskrankheit
- Wir brauchen Europa
- Atomkraft- nein Danke!

- Liebe Frau Bundeskanzlerin
- ein paar Gedanken zum Leben in unserer Zeit
- Partei der Nichtwähler als Konzept?
- Georg Schramm: Volksverblödung
- Ideen für eine bessere Wirtschaftsordnung

- Bundestagswahl 2009 - eine Verlegenheitswahl?
- Zahltag, Junker Joschka



Zukunftswerkstatt - ein Lösungsversuch


4. überarbeitete Fassung

Die Zukunftswerkstatt könnte als politisches Manifest gelten, wobei die einzelnen Punkte nicht als dogmatisch anzusehen sind. Dies berechtigt natürlich nicht, diese Ausarbeitungen beliebig zu ändern, aus welchem Grund auch immer. Gegebenheiten ändern sich nun mal und
demzufolge müssen auch die Maßnahmen angepasst werden. Dabei muss immer der gesunde Menschenverstand als oberstes Gebot gelten. Dieser wird getragen vom unermüdlichen Streben nach Freiheit, Gerechtigkeit, Vernunft, Nächstenliebe und Toleranz, als Aspekte des
aufgeklärten Menschen, der frei ist von Neid, Intoleranz, Fanatismus, Selbstsucht, Aberglaube, Unwissenheit und Lüge.

Dieser Lösungsversuch soll stetig dynamisch wachsen und ausgefeilt werden.

Übersicht zu diesem Thema:

  • Vorwort
  • Menschenrechte
  • Überalterung der Gesellschaft
  • Familie und Kinder
  • Im Würgegriff der Kartelle
  • Willkür und Kriminalität
  • Big Brother is watching you
  • Steuerlast
  • Überfremdung, die schleichende Invasion
  • Der Weg der Gleichgültigkeit
  • Unser täglich Brot
  • Genforschung
  • Kein Job, kein Geld
  • Gesundheitswesen
  • Der Staat
  • Europapolitik
  • Energiepolitik
  • Bundeswehr



Gau


Deutschland und Europa leiden an einer chronischen Bakterienerkrankung durch den Erreger beamtococcus inflamatus

Diese alle Lebensbereiche infizierende Krankheit führt zur Frustration, Resignation bis hin zur Lethargie.

Es fehlt den meisten Beamten an Weitsicht und Fortschrittswillen. Bei 75 Prozent Beamten im Deutschen Bundestag sind Verbesserungen kaum zu erwarten. Mit Argusaugen wird auf das eigene Protektorat geachtet. Was soll ihnen schon passieren, sie sind unkündbar und wenn sie aus der Regierung oder aus einem anderen politischen Amt ausscheiden, muss für sie eine alternative beamtete Stelle gefunden werden, ganz im Gegensatz zu einem Selbständigen oder Angestellten, der nach dem Ausscheiden aus einer bezahlten politischen Position erst einmal auf der Straße steht. Nicht nur, dass ein Beamter keine Existenzängste haben muss, nein er hat auch noch nie erlebt, wie schwer es ist Geld zu verdienen, er hat also durch händische oder geistige Arbeit noch nie erfahren, wie diese mit Geld aufgewogen wird, er hat noch nie einen Mehrwert geschaffen.

Ohne Frage sind Beamte in gewissen Bereichen wichtig, jedoch sollte dem Status eines öffentlichen Dienstes immer Vorrang gegeben werden. Auch ist es nicht einzusehen, dass Beamte immer noch derartige monetäre Sonderstellungen innehaben. Die Zeiten der ständigen Nachteile durch Ortswechsel sind vorbei. Im Gegenteil, Beamten genießen alle möglichen Vorteile, die kein Angestellter je für sich in Anspruch nehmen kann. Auch ist es nicht einzusehen, dass ein Beamter unkündbar ist, wozu und mit welchem Recht? Hat er so viel für das Volk geleistet? Sicherlich gibt es Staatsdiener, die wirklich viel arbeiten, aber wo gibt es das nicht. Dafür sitzen andere nur rum, spielen im Internet, sind krank oder lassen sich wegen „Burn out“ frühzeitig pensionieren. Leistungsbezogene Gehälter sind gefragt. Und wer die Leistung nicht bringt verliert seinen Posten, wie in der Schweiz. Jeder Angestellte muss ständig damit rechnen aufgrund schlechter Leistungen entlassen zu werden, warum nicht auch Beamte?
Und wie ist den Angestellten zu vermitteln, dass sie zukünftig bis zu ihrem 67. Lebensalter arbeiten müssen, während Offiziere der Bundeswehr bereits mit 54 Jahren in Pension gehen?

Eine Ausnahme macht da sicherlich die Polizei, deren Mitarbeiter oft unter Einsatz ihres Lebens für den Bürger tätig werden und daran gemessen eine äußerst geringe Entlohnung erhalten. Hier sollte nachgebessert werden.

Für eine positive und zukunftsweisende Europapolitik sind die Beamten ein Hemmschuh, denn sie schaffen es im Europaparlament, das von Beamten nur so strotzt, weder sich auf vernünftige EU-Richtlinien zu einigen noch diese auf schnellstem Wege umzusetzen. Oft sind es nur Kleinigkeiten, wie beim Führerschein, wo sich die einzelnen Behörden querstellen. Dafür mussten über Jahre die Gurken gerade sein und die Rosen dürfen max. 12 Dornen am Stengel tragen. Auch stand zur Diskussion, die weit ausgeschnittenen Dirndl beim Münchner Oktoberfest zu verbieten. Dies sind nur einzelne Beispiele von einer langen Liste unausgegorener Ideen von Beamten. Und der Oberbeamte und ehemalige Oberlehrer Stoiber soll die Bürokratie in Brüssel abbauen helfen. Ob man da nicht den Bock zum Gärtner gemacht hat?



Wir brauchen EUROPA

Europa, belächelt als das Alte Europa, ist in Wirklichkeit eine ernst zu nehmende Bedrohung für die Großmächte, so Europa einig wäre und an einem Strang zöge.

Insgeheim haben die USA, Russland und China Angst, durch die „Vereinigten Staaten von Europa“ an Stimme, Wirtschaftsmacht und damit an Einfluss erheblich einzubüßen. War Deutschland nicht bereits seit Jahren eines der drei ersten Exportländern, so würde es sich mit Frankreich, Spanien, den Beneluxländern, England und den fortschrittlichen skandinavischen Ländern unweigerlich in die erste Position katapultieren, wenn, ja wenn.

Dieses „wenn“ macht alles zunichte und lässt einen vermuten, dass bezahlte Akteure permanent und gezielt die europäische Einigung zu verhindern suchen. Hinzu kommt die lähmende Taktik von Staatsapparaten der einzelnen Länder, die durch ihre Trägheit wichtige EU-Umsetzungen auf die lange Bahn schieben und unflexibel taktieren.

Sollten in der Eu wieder die Landeswährungen eingeführt werden, wäre das ein riesiger Rückschritt für den Binnenmarkt und ein Gewinn für die Banken, die ja nicht unerheblich an Devisen- und Wechselkursen verdienen. Genau die Banken, die die Krise ausgelöst haben und die von den Steuerzahlern mit Hunderten von Milliarden gestützt werden, hätten dann dadurch einen Umsatzzuwachs von weiteren Milliarden.

Wir brauchen die EU, wir brauchen den EURO, wenn auch nicht um jeden Preis. Doch wer treibt den Preis so hoch? Ist das alles ein infames Spiel von Mächtigen?





Atomkraft - nein Danke!



Warum "Nein- Danke!" ? Handelt es sich dabei um die typischen Allüren eines Neinsagers? Lesen Sie den ganzen Artikel hier!


Liebe Frau Bundeskanzlerin

ARD- Kommentar: Wer lebt denn hier über seine Verhältnisse?

Von Stephan Ueberbach, SWR, ARD-Hauptstadtstudio, Juni 2010

Liebe Bundesregierung, sehr geehrte Frau Merkel,

wen meinen Sie eigentlich, wenn Sie sagen, wir hätten jahrelang über unsere Verhältnisse gelebt?

Ich jedenfalls habe das nämlich ganz sicher nicht getan. Ich gebe nur das Geld aus, das ich habe. Ich zahle Steuern, bin gesetzlich krankenversichert und sorge privat für das Alter vor. Ich habe mich durch Ihre Abwrackprämie nicht dazu verlocken lassen, einen überflüssigen Neuwagen zu kaufen, ich bin kein Hotelier und kein Milchbauer. Und "Freibier für alle" habe ich auch noch nie verlangt.

Wer war wirklich maßlos?

Meinen Sie vielleicht die Arbeitslosen und Hartz IV-Bezieher, bei denen jetzt gekürzt werden soll? Meinen Sie die Zeit- und Leiharbeiter, die nicht wissen, wie lange sie ihren Job noch haben? Oder meinen Sie die
Normalverdiener, denen immer weniger netto vom brutto übrigbleibt? Haben die etwa alle "über ihre Verhältnisse" gelebt?

Nein, maßlos waren und sind ganz andere: Zum Beispiel die Banken, die erst mit hochriskanten Geschäften Kasse machen, dann Milliarden in den Sand setzen, sich vom Steuerzahler retten lassen und nun einfach weiterzocken als ob nichts gewesen wäre.

Mehr Beispiele gefällig?

Zum Beispiel ein beleidigter Bundespräsident, der es sich leisten kann Knall auf Fall seinen Posten einfach hinzuwerfen - sein Gehalt läuft ja bis zum Lebensende weiter, Dienstwagen, Büro und Sekretärin inklusive.

Zum Beispiel die Politik, die unfassbare Schuldenberge aufhäuft und dann in Sonntagsreden über "Generationengerechtigkeit" schwadroniert. Die von millionenteuren Stadtschlössern träumt und zulässt, dass es in Schulen und Kindergärten rein regnet. Die in guten Zeiten Geld verpulvert und in der Krise dann den Gürtel plötzlich enger schnallen will, aber immer nur bei den anderen und nie bei sich selbst.

Liebe Frau Bundeskanzlerin, nicht die Menschen, sondern der Staat hat Dank Ihrer tätigen Mithilfe möglicherweise über seine Verhältnisse gelebt. Ganz sicher aber wird er unter seinen Möglichkeiten regiert.

Mit - verhältnismäßig - freundlichen Grüßen,

Ihr Stephan Ueberbach



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Ein paar Gedanken zum Leben in unserer Zeit

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Ich möchte hier auch auf folgende interessante Seite aufmerksam machen:

http://www.parteidernichtwaehler.de/index.htm


bisheriges Grundsatzprogramm



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Georg Schramms Beitrag zur Volksverblödung halte ich für gelungen. Zu sehen unter: http://www.youtube.com/watch?v=3FdPSLzuYRE

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Ideen für eine bessere Wirtschaftsordnung von Elias Erdmann

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Bundestagswahl 2009 - eine Verlegenheitswahl?
Wie viele andere Bundesbürger ringe ich mit mir, ob ich zur Bundestagswahl gehen soll oder nicht? Und wenn ich gehe, wen soll ich wählen? Mit welchem Wahlprogramm kann ich mich identifizieren? Kann ich das überhaupt? Nein, das kann ich nicht. Nahezu in jeder Partei stecken zwar gute Vorsätze, ob diese dann umgesetzt oder in der Schublade für Wahlversprechen verschwinden ist fraglich. Aber was ist mit dem Rattenschwanz, den ich mitwähle, mit all den Punkten, mit denen ich nicht einverstanden bin? Ich bin also gezwungen das kleinere Übel zu wählen, wenn ich wähle. Bauchschmerzen sind vorprogrammiert. Die Parteien aber freuen sich, denn sie können nicht unterscheiden, was ich anhand meiner Stimme befürworte und was nicht. Sie sehen meine Stimme als Votum für ihr gesamtes Programm, was es beileibe eben nicht ist. Man sollte Programmpunkte wählen können und nicht pauschal die Partei. Man sollte auch Personen wählen können, egal von welcher Partei sie sind. Auf dem Wahlzettel müsste stehen: Wen wünschen Sie sich als Minister für das Finanzministerium und dann folgen die Namen der Bewerber. So könnte man parteiübergreifend die Person wählen, die man für am glaubhaftesten hält. Dann würde die Person zum Kanzler/in gewählt, die die meisten Sympathien einfährt. Über Gesetze, Verordnungen und Erlasse würde dann eine Regierung entscheiden, die sich aus allen Parteien zusammensetzt, die über 10 Prozent der Wählerstimmen erhalten, unabhängig von Koalitionen. So wäre jeder gezwungen sein Bestes zu geben und könnte sich nicht hinter der Macht seiner Partei verstecken. Und wer die Leistung nicht bringt, wird nach vier Jahren vom Volk abgewählt und kann auch von seiner Partei nicht auf ein anderes lukratives Pöstchen versetzt werden. Es ginge, wenn man nur wollte.


Zahltag, Junker Joschka  von Jutta Ditfurth
eine entäuschte Abrechnung mit der Nachfolgegeneration der Grünen; informativ enthüllend !!