Bücher des Autors



"Das Netz der Gier" - ein Roman




Klappentext:

Der Autor Andreas Manuel GRUSS trug in jahrelanger minutiöser Recherche Material aus Veröffentlichungen von NGO's, Behörden und Universitäten, Presseberichten, Sachbüchern und nicht zuletzt aus Dossiers von Interpol und EUROPOL zusammen. 

Die daraus gewonnenen Fakten, verbunden mit eigenen Erfahrungen, dienten ihm als Grundlage für diesen Roman. 

Eingebettet in einer fiktiven Rahmenhandlung beschreibt der Autor die weltweiten und netzwerkartigen Zusammenhänge und Verknüpfungen zwischen organisiertem Verbrechen, Großkapital und der Politik. In diese Welt menschlicher Abgründe, in der Menschenhandel, Korruption, Machtbesessenheit und grausame Rücksichtslosigkeit herrschen, lässt er den Leser blicken. 

Zusammen mit dem Hauptdarsteller, dem französischen Fotojournalisten Pascal Ferrol, erlebt sich der Leser mittendrin im Geschehen, riecht, fühlt und sieht die dunkle Seite unserer Gesellschaft. Er erfährt aber gleichzeitig, wie schön unsere reale Welt sein kann und dass es sich lohnt, nie aufzugeben, sich nie zu ergeben. 

Gerade weil es keine Welt ohne Trübsal, ohne Höhen und Täler, ohne Freud und Leid gibt, haben wir uns diesen Winden des Lebens zu beugen ohne dabei zu brechen. 

Die Idee zum Handlungsort verdankt der Autor seiner Mutter, die als Redakteurin tätig war und mehrere Jahre in Paris lebte, aber auch eigenen Erlebnissen in Frankreich; einem Land, zu dem der Autor eine besondere Beziehung pflegt.




Leseprobe


10. Kapitel 'Knotenpunkt Amsterdam'


... 19:12 Uhr. Mit leichter Verspätung baute sich ein Unikum vor mir auf und versperrte mir dreist die letzten wärmenden Strahlen, der sich zum Schlafen bettenden Sonne. Der Fremde grinste herausfordernd von einem Ohr zum andern und fragte, ob ich der Franzose sei. 

„Wenn Sie einen Franzosen mit Namen Pascal Ferrol meinen, dann bin ich das“, grinste ich amüsiert zurück. „Und Sie sind dann wohl mijnheer van de Stromen, richtig?“, fragte ich den Ankömmling.

„Nennen Sie mich einfach Pieter, ist mir lieber“, entgegnete er und setzte sich zu mir an den Tisch.

„Gerne, dann sagen Sie Pascal zu mir.“

„Auch recht!“, gab er sich einverstanden, öffnete in stoischer Ruhe eine Schachtel GITANES, klopfte eine Zigarette heraus und zündete sie genüsslich an. 

„Aha! Sie rauchen französische Zigaretten, die sogenannten ‚Zigeunerinnen’, bemerkte ich wohlwollend aber zugleich fragend.

„Ja, das ist wenigstens noch echter Tabak und nicht das parfümierte Zeug“, klärte er mich auf, wobei er leicht mit der Zunge schnalzte.

Der Umstand, dass er GITANES rauchte, machte ihn mir irgendwie sympathisch, erinnerte es mich doch sehr an meine Heimat. Obwohl das eigentlich quatsch ist. Nicht jeder ist mir sympathisch, weil er GITANES raucht. Mon Dieu, wenn ich an die zwielichtigen Gestalten in den Kaschemmen des Hafenviertels von Marseille denke - sympathisch? Sicherlich nicht. 

Im Falle Pieter fiel als wesentliches Kriterium für ein Sympathieempfinden seine Erscheinung ins Gewicht. Neben seiner liebevollen Behäbigkeit, die eine vereinnahmende Gemütlichkeit ausstrahlt, gewann er vor allem durch seine tiefe Stimme. Und bereits nach dem ersten Wortgeplänkel, in dem wir uns vom Hundertsten zum Tausendsten durchhangelten, bestach er durch seine außergewöhnliche Wortgewandtheit. Mein erster intuitive Eindruck bestätigte sich vollends. Psychologen behaupten ja, innerhalb der ersten 15 Sekunden formt das Unbewusste eine Einschätzung des Gegenübers.

Und dieses, mein Gegenüber lieferte so einiges an Kuriositäten und Besonderheiten. Pieter van de Stromen ist ein Mann von kräftiger Statur, dessen Alter schwer zu schätzen ist. Das liegt mitunter an seiner wilden Haarpracht, die konfus in alle Richtungen zu fliehen sucht, es aber leider nicht schafft und sich darüber beleidigt, wie eine Schnecke zusammenzieht. Mag er zwischen 45 und 55 Jahre alt sein? Ich kann es wirklich nicht sagen. Seine leicht derangierte Kleidung leuchtet von einer derart irren Farbkombination, die einem Tränen in die Augen treibt. Seinen Kopf hält er leicht zur Seite geneigt mit einem ewigen Grinsen um die Mundwinkel, was ihn spitzbübisch und pfiffig aussehen lässt. Durch seine betont langsamen Bewegungen gibt er ein tölpelhaftes Bild ab, ähnlich einem zotteligen Bär, was den Anschein verstärkt, es mit einem harmlosen Wirrkopf zu tun zu haben.

Na, das kann ja heiter werden, dachte ich bei mir. Ob Pieter das hält, was mein Freund Pierre versprochen hat? Ein wenig zweifelte ich schon. Hier setzte die nüchterne Ratio ein, beeinflusst durch konditionierte, gesellschaftskonforme Beobachtungen, die mein Bauchgefühl Lügen strafen wollte.

„Stopp!“ – Keine unüberlegten Vorurteile, mahnte ich mich still zur Raison. Schon gar nicht wegen seines chaotischen Äußeren. Zumal bei genauerer Betrachtung seinen wachen Augen nichts zu entgehen schien. Sie drückten alles Mögliche aus, nur keine Tranfunzeligkeit. Ich merkte im Laufe des Gesprächs bald, wie seine Aufmachung nur einen Zweck erfüllte, nämlich von seinen Augen und seinem wahren Inneren abzulenken. 

Er wollte in voller Absicht seinen Gesprächspartner Glauben machen, er sei ein Luftikus, wenig ernst zu nehmen, ein harmloser Irrer eben. Wer auf sein Spiel hereinfiel und seine Intelligenz unterschätzte, der beging einen eklatanten Fehler. Er hatte das Match bereits verloren.

Mir gegenüber brauchte er sich nicht zu verstellen. Ein Glück, so war es mir vergönnt, seinen wahren spritzigen und humorvollen Charakter kennenlernen zu dürfen. Pieter bewies sich in seinen Erzählungen als ein äußerst scharfsinniger Logiker wie Analytiker zugleich, mit blitzschneller Auffassungsgabe und hervor­ragender Menschenkenntnis. Neidlos bewunderte ich seine Art, seine Beherrschung und sein schauspielerisches Talent.

Parallel zu unseren Gesprächen begannen wir mit einer Auswahl an Fingerfood, um später beim Hauptgang richtig zuzuschlagen. Mich lechzte nach einer in Butter gebratenen Seezunge, wobei mir bereits im Vorfeld das Wasser im Munde zusammenlief. Zuvor wollte ich jedoch erfahren, was Pieter herausgefunden hatte. Hatte er überhaupt etwas in Erfahrung gebracht? Wenn ja, war es relevant für mein Anliegen, war es verwertbar? Ich war reichlich gespannt und rutschte schon unruhig auf meinem Stuhl hin und her.

„Pieter spannen Sie mich nicht so auf die Folter, es ist schon reichlich spät, was haben Sie herausgefunden“, fing ich ungeduldig an zu bohren.

„Mein lieber Pascal, ich sehe Ihren Augen die Ungeduld an, aber nur mit Geduld und Spucke fängt man eine Mucke“, antwortete er noch kauend und weise grinsend, schluckte runter und begann mich in seine gewonnenen Erkenntnisse einzuweihen.

„Sie brauchen eine gute Grundlage in Ihrem Magen, um besser verdauen zu können, was ich Ihnen mitzuteilen habe“, lächelte er mir vielsagend ins Gesicht. „Greifen Sie zu, die Garnelen in Knoblauch sind ausgezeichnet.“

Ich schaute ihn bittend an, sagte aber kein Wort.

„Also gut. Erstens möchte ich Sie ersuchen, niemals Details oder Namen von Dritten am Handy zu nennen. Sie wissen vielleicht, jedes Handygespräch durchläuft Dekoder und wird, gemäß gewissen Schlüsselwörtern, gefiltert und ausgewertet. Unter anderem vom US-Geheimdienst, der diese Überwachung seit Ende der 90er Jahre durchführt, verstärkt nach dem 11. September 2001. Aber das dürften Sie ja wissen. Seien Sie also vorsichtig.“ 

„Müssen wir denn vorsichtig sein?“, unterbrach ich ihn beiläufig? 

„Aber hallo! … Was glauben Sie? Meine harmlosen Erkundigungen in den schmucklosen Geschäftsräumen der Firma THAI ORCHID müssen so manchen Stein ins Rollen gebracht haben. Ich habe anscheinend schlafende Hunde geweckt. Bei meinem ersten Nachfragen wurde ich vertröstet und beim Folgebesuch ausgefragt wie ein Geheimagent, dem man anlastet, Staatsgeheimnisse ausspionieren zu wollen. Wozu ich das wissen wolle, was für ein Interesse ich daran hätte und bla, bla, bla. Ich war gezwungen, den unbedarften Ahnungslosen zu spielen, dem einzig und allein daran lag, in Erfahrung zu bringen, wo die Spenden landen, wem sie zugute kämen. Und natürlich, wie viel Prozent der Spenden von der Verwaltung geschluckt würden. Sie verstehen, die berühmten Bitten um Transparenz. Sie können sich nicht vorstellen, wie die Antworten nur so heraussprudelten – nämlich wie bei einer versiegten Quelle. Man drückte mir einige Prospekte in die Hand und behauptete, plötzlich sehr wortkarg geworden, darin könne man alles Wissenswertes nachlesen. Das war’s.“

„Dumm gelaufen“, entfuhr es mir. – „Aber das mit dem Ahnungslosen dürfte für Sie ja kein Problem dargestellt haben“, kicherte ich vorlaut. „Und zwingen musste man Sie dazu ja wohl kaum“, schob ich neckend nach. 

Mit den treuen Augen eines Welpen spiegelte er die Unschuld vom Lande wider und erklärte: „Wissen Sie, in meinem Metier habe ich mir so manche Marotten angeeignet. Sie sind oft sehr förderlich für meinen Erfolg und retteten mich schon mehrmals aus prekären Situationen. Meine Methode half mir auch heute wieder.

Ich blickte ihn fragend an.

„Heute suchte ich die Handelskammer auf, um den Handelsregister­auszug einzusehen. Ich hatte leider erst spät einen Termin erhalten. Zudem rief man per Computer all meine Personaldaten ab, einschließlich meines polizeilichen Führungs­zeugnisses. Das war natürlich nicht gerade hilfreich, denn ich bin vorbestraft – wurde mal mit einer nicht eingetragenen Handfeuerwaffe erwischt. In meinem Job als Privatschnüffler gehört das zur Tagesordnung. Darum hatte ich meine Mühen, an die gewünschten Informationen zu kommen. Ist auch der Grund, warum ich so spät dran bin“, erklärte er mit rollenden Augen. Dabei schaute er fasziniert den ringförmigen Rauchwolken nach, die er in die Luft paffte.

„Rücken Sie schon raus damit, was haben Sie in Erfahrung gebracht?“, drängte ich ihn.

„Hier!“, sagte er, wobei er umständlich ein verknittertes Faltblatt aus seiner Jackentasche kramte und mir reichte.

...








Zur Freimaurerei im Allgemeinen



Im zweiten Buch Sokraton geht es um allgemeine Fakten zur Freimaurerei. Es wird der Frage nachgegangen, was Freimaurerei eigentlich ist, was ihr Sinn, was ihr Ziel. Insbesondere werden die ursprünglichen Tugenden herausgestellt, die sich die Freimaurer selbst auferlegten und dem Spagat zwischen Anspruch und Sein. Neben den „Alten Pflichten“, Konstitutionen und Reglements werden deren praktische Umsetzung genauso kritisch hinterfragt wie die Wahrnehmung der Freimaurer durch die Öffentlichkeit. Ein Buch mit vielen grundlegenden Details, die eigentlich jeder Freimaurer wissen sollte.

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Phoebus: Die Suche nach dem Licht





Klappentext:
In dem Zyklus „Die Schriften des Sokraton“ schafft es der Autor Andreas Manuel GRUSS in beeindruckender Weise, die maßgeblichen spirituellen, mystischen, philosophischen wie auch pragmatischen Kernpunkte vergangener Geistesströmungen und Schriften, die das Weltbild der Freimaurer prägten, zu extrahieren und der Leserschaft anschaulich zu erläutern. Erstmalig in der Literatur der Freimaurerei wird hier ein tiefgründiges Werk vorgelegt, das ein mystisch-esoterisches Grundlagenwissen vermittelt, ohne sich in Raum und Zeit zu verlieren. Der Autor konzentriert sich auf Zusammenhänge und Schlüsselereignisse, die dem Freimaurertum als Vorgabe und Vorbild für eine eigene Tugendlehre dienten. Ein Grundlagenwerk in sieben Büchern für jeden ernsthaft interessierten und arbeitenden Freimaurer.

Im ersten Buch „Phoebus – die Suche nach dem Licht“ befasst sich der Autor mit der Frage der Esoterik, der Mystik, den Mysterien alter Kulturen, mit apokryphen Evangelien, den Essenern, den Zoroastern sowie dem Corpus Hermeticum, die alle als Vorreiter der freimaurerischen Idee zu sehen sind. Er arbeitet die Parallelen fein säuberlich heraus und erklärt sie in allgemein verständlicher Form. Dieses Buch ist ein Fundus an spirituellem Wissen, das sich aber auf das Wesentliche beschränkt.

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eBook bei Kindle hier
Preis: 6,85 €




Das Geheimnis des Baphomet



Klappentext des Verlags: Baphomet war für die Templer der Schlüssel zu allem und damit Symbol für das Ergebnis eines formativen Prozesses: der vollendeten Initiierung. Nach Meinung der Kirche war seine Darstellung und Verehrung ein Sakrileg.Um seine eigentliche Bedeutung zu verschleiern, verwendeten die Templer stellvertretend den vorchristlichen Dreikopf in ihren Kirchen und Burgen. So blieb das eigentliche Geheimnis seiner Mehrfach symbolik nur Eingeweihten zugänglich. Dieses Buch ist eine Studie über das freimaurerische Gedankengut des 18. Jahrhunderts und seine Verbindung zu den Templern anhand der Symbolik des Siegels der Loge Zu den drey Waessern i. O. Passau aus dem Jahr 1776. Andreas Gruß erklärt erstmalig das geheime Wissen um die Schlüsselrolle Baphomets und des Dreikopfs und enthüllt diese als Bindeglied zwischen dem Gedankengut von Templern und Freimaurern.Baphomet war für die Templer der Schlüssel zu allem und damit Symbol für das Ergebnis eines formativen Prozesses: der vollendeten Initiierung. Nach Meinung der Kirche war seine Darstellung und Verehrung ein Sakrileg.Um seine eigentliche Bedeutung zu verschleiern, verwendeten die Templer stellvertretend den vorchristlichen Dreikopf in ihren Kirchen und Burgen. So blieb das eigentliche Geheimnis seiner Mehrfach symbolik nur Eingeweihten zugänglich. Dieses Buch ist eine Studie über das freimaurerische Gedankengut des 18. Jahrhunderts und seine Verbindung zu den Templern anhand der Symbolik des Siegels der Loge Zu den drey Waessern i. O. Passau aus dem Jahr 1776. Andreas Gruß erklärt erstmalig das geheime Wissen um die Schlüsselrolle Baphomets und des Dreikopfs und enthüllt diese als Bindeglied zwischen dem Gedankengut von Templern und Freimaurern.

ISBN 978-3942051583
Seiten 190

1. Auflage 16.12.2013

Preis 14,95 €





Gesundheit ist kein Zufall




Klappentext des Verlags: Kritisch und provokativ ist der Weg, auf dem sich Andreas Gruss unserer Leistungsgesellschaft nähert. Er macht auf innovative Art materialistische Wertevorstellung sichtbar und verantwortlich für emotionale Vereinsamung, die vor allem eine Auswirkung hat: gesundheitliche Defekte. Doch woraus resultieren Krankheiten? Wie werden sie vermieden? Und welchen Einfluss spielen dabei Körper, Geist und Seele? Welche Schuld tragen wir selbst an unseren Erkrankungen? In zwölf Kardinalregeln vermittelt Andreas Gruss sowohl kompetent als auch eingängig Fakten, Analysen und Lösungen, die aus der Sackgasse der Gesundheitsprävention heraushelfen. So entsteht ein Weg zu einem unabdingbaren Erneuerungsprozess, zum Umdenken jedes Einzelnen, zu einer gesunden Zukunft.

ISBN 978-3939533894
Seiten 432
1. Auflage 20.03.2007
Preis 21 €




Geistige Arbeit und Gesundheit




Kleine Broschüre (65 Seiten) des ORA, Icking - Selbstverlag