Diese Seite bietet Ihnen seriöse Fakten sowie philosophisches und ethisch-moralisches Gedankengut zur Freimaurerei. 




Leider finden sich in Büchern und im WWW zu viele Unwahrheiten, Hassschriften und
bewusste Falschmeldungen, die nur ein Ziel haben, nämlich die tolerante, antidogmatische und antitotalitäre Einstellung des eigentlichen Freimaurergedankens, der sich in den Begriffen "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" äußert, in ein schlechtes Licht zu rücken. Zu unbequem ist dogmatischen und totalitären Systemen der Freiheitsgedanke der Freimaurerei.

Aus diesem Grunde wurden Freimaurer im NS- Regime verfolgt, inhaftiert und getötet. In Belgien allein über 2.000. Auch in einigen muslimischen Regimen, wie dem Irak, Syrien und Saudi Arabien ist die Freimaurerei verboten und wird teilweise mit Todesstrafe geahndet.

Buchhinweis: Das Geheimnis des Baphomet

Eine Studie über das freimaurerische Gedankengut des 18. Jahrhunderts und seine Verbindung zu den Templern anhand der Symbolik des Siegels der Loge Zu den drey Waessern i. O. Passau aus dem Jahr 1776.

Dreikopf aus  der Templerburg Tomar


Dreikopf aus Langres


Dreikopf gallisch-römisch




Sehr gute Erklärung was Freimaurerei bedeutet findet sich anhand eines Schmuckstücks HIER




Was bedeutet Esoterik?

In den letzten 50 Jahren konnte man einen regelrechten Esoterik-Boom beobachten. Überall schossen Esoterikläden wie Pilze aus dem Boden und übertreffen sich gegenseitig mit skurrilen Angeboten an übersinnlichem Hokuspokus. Eine wahre Bücherschwemme, geschrieben von vermeintlichen Insidern geheimen Wissens, füllt ganze Regalwände. Geistwesen kanalisierten ihr Wissen gezielt zu empfänglichen Personen (Channeling), die deren Botschaft sogleich niederschrieben und gut zu vermarkten wussten und wissen. Buchklubs und Verlage entstanden, die sich ausschließlich mit esoterischen Themen befassen und sich einer regen Klientel erfreuen...

Der ganze Text hier als PDF




Die Rose der Verschwiegenheit


Alle unten aufgeführten Essays werden demnächst als eBook bei Kindle unter dem Titel "Zur Freimaurerei im Allgemeinen" zu finden sein.



Die Königigliche Kunst
Oder wie man ein besserer Mensch wird


Wir bauen den Tempel der Humanität
Das here Ziel der Freimaurer


Tag Null
In den verschiedenen Lehrarten freimaurerischer Organisationen wird der Beginn der denkenden Menschheit als homo sapiens unterschiedlich datiert.

Vorgeschichte der Freimaurerei  
die Freimaurerei begann nicht 1717. Hier wurde lediglich die erste Großloge gegründet. Doch was hat dieser Formalismus schon mit dem eigentlichen Gedanken der Freimaurerei zu tun?


Freimaurerische Zeittafel  
Wie und wann entstand die Freimaurerei in ihrer heutigen Form?


Der Weg des Vergessens
Ein geheimnisvoller Weg, der verborgenes Wissen zu erhalten suchte.


Sokrates, Jesus und die Freimaurer
Was haben Sokrates, Jesus und die Freimaurer gemeinsam?


The Rosslyn Hoax
Viele Freimaurer leiten die Entstehungsgeschichte der Freimaurerei gerne von den Tempelrittern ab und sehen in diesen ihre geistigen Ahnen.


Rosslyn Chappel



Freimaurerei als Sündenbock
  
Immer wieder ist Kurioses über die Freimaurer zu hören, aber auch über Verflechtungen der Freimaurer mit der Mafia. Es scheint so manchem Mitbürger einfach nicht in den Kram zu passen, dass Freimaurer für Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit, Menschenliebe, Gleichheit und Vernunft eintreten.


Was ist Freimaurerei eigentlich?   
Es wird viel über die Freimaurer und ihre Gesinnung geschrieben, viel Verworrenes, Unklares und Denunzierendes. Dieser Artikel soll zur Klärung beitragen.



Die Zehn Gebote für einen Freimaurer




   Französische Münze mit Freimaurersymbolen


Die Arbeit am "Rauhen Stein"

Bedeutung und Symbolik eines der wichtigsten Pflichten eines Freimaurers



Die alten Pflichten


Grundregeln für den Bruder Freimaurer von James Anderson aus dem Jahr 1723



Sieben Argumente Freimaurer zu werden

1. Um in einer Art Charakterschule, die sich ethischen Werten verschrieben hat und in der weder Neid, Hass oder Respektlosigkeit herrschen, effektiv an seiner Persönlichkeit zu arbeiten. Dies ist als Erweiterung der Familie zu sehen, der zwangsläufig ihre Grenzen gesetzt sind, denn was in der Familie geduldet wird, eckt im weiteren Umfeld unter Umständen an.

2. Kultivierung von Selbstwahrnehmung, Selbsterkenntnis, Reflexions-vermögen und Selbstdisziplin im Spiegel helfender Brüder.

3. Die Freimaurerei dient einer globaleren Sichtweise, deren Grundzelle allerdings die Familie bleibt.

4. Einer Gemeinschaft beitreten, wo Menschen, gleich welchen Alters oder Geschlechts, gleich welchen Einkommens, welcher Hautfarbe, Religion oder Nation als Gleiche unter Gleichen respektiert und geachtet werden.

5. In dieser Bruderschaft einen Zusammenhalt und damit einen zusätzlichen Lebenssinn zu sehen, der ein Leben lang gepflegt wird.

6. Zuhilfenahme alter freimaurerischer Rituale, die als Werkzeug zu einem harmonischen Miteinander dienen können und gleichzeitig dem Bruder einen transzendentalen Weg aufweisen, der die Angst vor dem Tod mildern soll.

7. Gemeinsam ist man stark. Nur so lässt sich erfolgversprechend am Tempel der Humanität arbeiten, sofern jeder selbst und die Gemeinschaft in Zusammenarbeit an den Tugenden Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit, Vernunft, Menschenliebe, Mäßigung und Toleranz arbeiten.




Sieben Argumente nicht in Logen, die zur AFAM gehören, einzutreten

1. von Charakterschule kann nur bedingt die Rede sein

2. mangelnde Bereitschaft zur Selbstreflexion verhindert die Entwicklung einer humanistisch geprägten Organisation

3. Toleranz, Gleichheit und Brüderlichkeit in der deutschen Freimaurerei sind meist nur fromme Wünsche und werden durch Egomanie und Titelgebuhle untergraben.

Immer noch gelten in deutschen Großlogen, die zur VGL gehören, Frauen  in Logen als unerwünscht und Frauenlogen als irregulär. Dabei ist die Urfreimaurerei beiden Geschlechtern offen, wie das "York Manuscript" No. 4 von 1693, das sich in Besitz der Grand Lodge of York befindet, belegt. Eine Aufnahme war nicht auf Männer beschränkt, wie der text beweist: ...Wenn die Ältesten das Buch nehmen, möge er oder sie, der oder die zu einem Freimaurer gemacht werden soll, die Hände darauf legen, und die Pflicht soll auferlegt werden…

4. Zu wenige Brüder beherzigen die ursprünglichen freimaurerischen Ideale.

5. Ein geselliges Klubleben scheint vielen Brüdern wichtiger zu sein als die Arbeit an sich selbst.


Schon 1911 schrieb Carl Hülter: Ich will nicht die Behauptung aufstellen, dass viele Logen nichts anderes seien als gesellige Klubs für Leute, welche noch nicht völlig „casino-reif" seien. Die Sache ist viel zu ernst…!

6. Viele Freimaurer verneinen die spirituellen und mystischen Wurzeln der Freimaurerei und lehnen jegliche Spiritualität ab.

Paul E. Lorenz
schreibt in seinem Buch "gewaltlose Revolution im Spannungsfeld zwischen Exoterik und Esoterik": Es muss schon jemand ein reichlich kindliches Gemüt haben, damit man ihm weismachen kann, es bedürfe eines wohl organisierten Bundes und eindrucksvoller Rituale, nur um dem einzelnen, dazu noch unter dem Siegel strengsten Geheimnisses, die zehn Gebote oder eine Version davon beizubringen, etwas, was jeder schon in der ersten Volksschulklasse gelernt hat.

7. Viele Freimaurer, dazu gehört auch die Großloge, engagieren sich nur dort wo es nicht weh tut und nehmen keine öffentliche Stellung zu ethisch- moralischen Brennpunkten. Das Postulat "gemeinsam sind wir stark" ist nur Makulatur und wird allzu oft ersetzt durch "Feigheit vor dem Feind".

Klaus Preiß „Freimaurerei und Ethik“: Es ist bedauerlich und schwer verständlich, dass von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen aktuelle ethische Fragen in den Logen nicht erörtert werden. Ebenso wenig oder selten gibt es Publikationen von Freimaurern, schon gar nicht offizielle Stellungnahmen der Grosslogen.

Carl Hütler: Ich sprach schon zu wiederholten Malen davon, dass wir Freimaurer als gebildete Männer an den Fragen unserer Zeit teilnehmen müssen und dass die Loge sich einer gewissen Lehrtätigkeit nach dieser Richtung nicht entschlagen kann, wenn sie will, dass diese Teilnahme in freimaurerischem Geiste erfolgt.



In "Krieg und Frieden" unterteilt Tolstoi die Freimaurer in 4 Gruppen:

1. Gruppe, die sich weder an der Logenarbeit noch an menschenfreundlichen Tätigkeiten beteiligten, sondern sich ausschließlich der mystischen Seite der Freimaurerei zuwandten.

2. Gruppe, zu der sich seine Romanfigur Rierre zählte, ordnete er alle diejenigen zu, die noch suchten, schwankten und noch nicht den klaren Weg gefunden hatten.

3. Gruppe bildete die größte Zahl. Sie sah in der Freimaurerei nichts als Zeremonien und äußerliche Formen, ohne sich um den Inhalt und Bedeutung zu kümmern.

4. Gruppe Zur letzten Gruppe zählte er die, die erst neuerlich in die Loge eingetreten waren, um mit einflussreichen Leuten in Beziehung zu kommen.


 
Der Romanfigur Pierre Besuchow, die wohl Tolstois Ansichten widerspiegelte, fiel es nicht ein, an der Freimaurerei selbst zu zweifeln, aber er argwöhnte, daß die Bruderschaft auf falsche Wege geraten und von ihrem ursprünglichen Quell abgekommen war.



Goethe und die Freimaurer


Goethe, der so oft als Paradefreimaurer herhalten muss, war von der Idee der Freimaurerei zwar so sehr begeistert, dass er seinen Garten zu einem freimaurerischen Tempel ausbaute aber von den Brüdern hielt er nicht viel, er bezeichnete sie als einen Haufen an Narren und Schelmen.
Und die Loge sei ein Hort der Dummheit, Ignoranz, Eitelkeit, Pedanterie und mangelnder Bereitschaft zur Selbstkontrolle.


Bis heute hat sich trotz einiger rühmlicher Ausnahmen nicht viel geändert - leider !





Nachruf für Br. Max F. (Cape Town)



In memory of him I will repeat his insistent words:

Let’s look forward, hopeful and steady
although the world is hard and unfair.
Brotherhood is the message, mercy, charity and love.
These are not worn out and obsolete words,
these are the cries of the world, the lonely cries of a lost world.
Let’s aim to find the only truth and fight for justice
Where is the dignity and striving of the human beings
to fulfil the will of the great Creator of all the worlds
to bring together all these souls which reached the cognition
to live together in happiness, freedom and peace.
Never forget the old obligations which are our holey duty
and the responsibility to do our part day by day
(November 1998)